Bundesliga Vereine einig: Schiedsrichter sollen mehr Respekt erhalten

Nach verstärkten Auseinandersetzungen zwischen Schiedsrichtern und Trainern beziehungsweise den Spielleitern in den letzten Monaten, haben sich 42 Unparteiische und 17 Vertreter der Bundesligavereine in Mainz getroffen. Hier fand die Schiedsrichter Halbzeittagung des DFB statt. Bei dem Treffen vereinbarten die Schiedsrichter mit den Vereinen ein höheres Maß an Respekt von den Vereinen, Managern und Fußballprofis gegenüber den Schiedsrichtern. Dieser Forderung kamen die 17 Vertreter der Vereine nach und stimmten zu, an dem Respekt gegenüber den Schiedsrichtern arbeiten zu wollen.

Der Abteilungsleiter der Schiedsrichter, Lutz Michael Fröhlich, äußerte, „das es immer Konflikte geben würde. Es soll jedoch ein Bewusstsein von beiden Parteien für den jeweils anderen geschaffen werden“. Mit dieser Entscheidung sollen sich die verstärkten Auseinandersetzungen der Trainer und Spieler mit den Schiedsrichtern verringern.

Einen ersten Ansatz zur Verbesserung des Verständnis der Fußballprofis für die Schiedsrichter, brachte Christoph Daum (1. FC Köln). Dieser wolle in den nächsten Wochen die Spieler im Training selbst pfeifen lassen, damit die Fußballprofis ein Gefühl für die Arbeit (und auch für die Entscheidung) der Schiedsrichter erhalten.

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